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URUGUAY |
URUGUAY
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Uruguay ist eines der kleineren Länder in Südamerika. Mit rund 177.000 Quadratkilometern Fläche ist es aber immerhin halb so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Uruguay hat im Norden eine 985 km lange Grenze mit Brasilien und im Westen eine 579 km lange Grenze mit Argentinien. Die Küstenlinie hat eine Länge von 660 km. Uruguay stellt die geographische Erweiterung der argentinischen Pampa dar. Der Süden des Landes ist daher nahezu flach, fällt allerdings an den Küsten steil ab. Entlang des Rio Uruguay gibt es ausgedehnte sumpfige Ebenen, welche häufig überschwemmt werden. Im Zentrum und Norden ist das Land mit Hügelketten bedeckt, etwa die Cuchilla de Haedo im Norden oder die Cuchilla Grande im Osten, die aber die Höhe von 600 m nicht überschreiten. Der höchste Punkt Uruguays ist der Catedral mit 514 m ü.d.M. Der Boden ist generell fruchtbar und wird deshalb fast überall für die Landwirtschaft genutzt. Das Land ist sehr wasserreich. Der größte Fluss ist der Río Uruguay, der gemeinsam mit dem Río de la Plata, seinem Mündungstrichter in den Atlantischen Ozean, die Westgrenze des Landes bildet. Es handelt sich hierbei um den größten Mündungstrichter der Welt. Der Río Uruguay ist entlang der ganzen Westgrenze des Landes schiffbar. Sein größter Nebenfluss ist der Río Negro, der auf 750 km Uruguay von Nordost nach Südwest durchquert. Er versorgt, vor allem durch zwei große Stauseen, das ganze Land mit Trinkwasser. Das Klima ist im Norden subtropisch, im Süden gemäßigt. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 17,5°C. Der wärmste Monat ist der Januar mit 28°C, während der Juni der kühlste Monat ist, mit durchschnittlich 6°C. Im ganzen Land fällt Niederschlag das ganze Jahr über, durchschnittlich 1000 mm/Jahr, und bis zu 1400 mm/Jahr in den feuchtesten Gebieten im Norden. Das Winterhalbjahr ist generell trockener als das Sommerhalbjahr, der feuchteste Monat ist der März. Obwohl die Niederschläge sich relativ gleichmäßig über das Jahr verteilen, so sind immer wieder extreme Unregelmäßigkeiten zu beobachten. Immer wieder gab es lange Trockenperioden, wie 1891-1894, 1916-1917, 1942-1943, 1964-1965 und 1988-1989, andererseits waren die Jahre 1914, 1959, 1983 oder 1992 extrem regenreich. Da es keine Berge gibt, die als natürliche Barriere fungieren könnten, ist das Land sehr anfällig für schnelle Klimaänderungen, speziell dann, wenn einer längeren Trockenperiode heftige Regenfälle folgen. Die relative Luftfeuchtigkeit schwankt zwischen 70% und 75% landesweit, bzw. 80% im Juli und 65% im Januar. Es ist häufig, dass die Luftfeuchte von 90% zu Sonnenaufgang auf 45% am Nachmittag fällt. Im Winter wird das Land häufig von sehr starken, kalten Südwestwinden heimgesucht, die als Pamperos bekannt sind und die Küstenregionen des Landes verwüsten. Wichtige Städte Montevideo, die Hauptstadt, ist mit knapp 1,5 Millionen Einwohnern die einzige Großstadt des Landes. Sie konzentriert nicht nur die Bevölkerung, sondern auch die Industrie und den Handel des Landes, so dass Uruguay scherzhaft oft als "eine Stadt mit ein paar Bauernhöfen im Hinterland" bezeichnet wird. Um den Titel der - mit Abstand - zweitwichtigsten Stadt wetteifern die an der Grenze zu Argentinien am Río Uruguay gelegenen Städte Salto (98.000 Einwohner) und Paysandú (77.000 Einwohner). Beide Städte sind durch die Agro-Industrie geprägt, Salto hat zudem Anteil an dem bedeutenden Wasserkraftwerk Salto Grande. Aktuelle Lage Zwischen 1990 und 1995, war Luis Alberto Lacalle vom Partido Nacional Präsident. Während seines Mandates führte er sein Land 1991 in den Mercosur, und er erließ ein Amnestiegesetz für Folterungen des Militärs während der Diktatur (Ley de Caducidad) Zwischen 1995 und 2000 war Julio María Sanguinetti erneut Präsident, während Jorge Batlle die Wahlen im Jahr 2000 gewann und bis 2005 regierte. Am 31. Oktober 2004 wurde mit Tabaré Vázquez der erste Kandidat einer linksgerichtete Partei in Uruguay zum Präsidenten gewählt. Amtssprache ist Spanisch. In Urlaubsorten wird auch Englisch gesprochen. Uruguay wird der subtropischen Klimazone zugeordnet, was übersetzt (für alle Nicht-Klimatologen) bedeutet: angenehm warme Sommer (de facto acht bis neun Monate) und sehr milde Winter (während des europäischen Sommers). Die Niederschläge sind über das ganze Jahr verteilt (es gibt keine Regen- oder Trockenzeit), was der Landwirtschaft zugute kommt. MEZ - 4 (UTC - 3). eigene Ergänzungen
1 Neuer Uruguayischer Peso = 100 Centésimos. Währungskürzel: NU$, UYU (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 10.000, 5000, 1000, 500, 100, 50, 20 und 10 NU$; Münzen in den Nennbeträgen 10, 5, 2, 1 und 0.5 NU$. Geldwechsel Der Umtausch sollte vorzugsweise in Banken oder Wechselstuben vorgenommen werden, beim Umtausch in Hotels ist der Kurs meist ungünstiger. Die Inflationsrate ist niedriger als in den meisten anderen südamerikanischen Ländern, die Wechselkurse schwanken aber dennoch häufig. Kreditkarten American Express, MasterCard, Diners Club, Eurocard und Visa werden akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte. Reiseschecks Sollten in US-Dollar ausgestellt sein. Stückelungen von 50 US$ und 100 US$ werden empfohlen. Wechselkurse
Devisenbestimmung Keine Beschränkungen Öffnungszeiten der Banken Mo-Fr 13.00-17.00 Uhr eigene Ergänzungen Um als Tourist in das Land einzureisen, benötigen Sie als deutscher, österreichischer oder schweizer Staatsbürger nur einen gültigen Reisepaß. Damit bekommen Sie an der Grenze völlig problemlos ein dreimonatiges Touristenvisum, das Sie bei Bedarf ebenso problemlos um drei weitere Monate verlängern lassen können. An der Grenzstelle erhält jeder Einreisende einen Einreisezettel, der bei Ausreise wieder abgegeben werden muss. Dieser Einreisezettel ist sorgsam aufzubewahren, da eine Neuausstellung zeitaufwendig ist. Ein Paßverlust muß bei der nächsten Polizeidienststelle angezeigt werden. Diese Anzeige wird zur Ausstellung des neuen deutschen, österreichischen oder schweizer Passes und zur Ausreise aus Uruguay benötigt. Die deutschen, österreichischen und schweizer Kinderausweise werden anerkannt. Geld können Sie einführen, soviel Sie wollen, ohne etwas deklarieren zu müssen. Einreise mit Kindern Deutsche: Deutscher Kinderausweis oder Eintragung eines Kindes im Reisepaß eines mitreisenden Elternteils bis zum 15. Lebensjahr oder eigener Reisepaß. Österreicher: Eigener Reisepaß oder Eintragung eines Kindes im Reisepaß eines mitreisenden Elternteils bis zum 15. Lebensjahr. Schweizer: Eigener Reisepaß oder Eintragung eines Kindes im Reisepaß eines mitreisenden Elternteils bis zum 15. Lebensjahr. Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern. Allgemein erforderlich, ausgenommen sind Staatsbürger folgender Länder für Aufenthalte von bis zu 3 Monaten (sofern nicht anders angegeben), die an der Grenzstelle einen Einreisezettel erhalten, der bei Ausreise wieder abgegeben werden muß (Einreisezettel ist sorgsam aufzubewahren, da eine Neuausstellung zeitaufwendig ist) : (a) Bundesrepublik Deutschland, Österreich, übrige EU-Länder (außer: Estland und Slowakische Republik) und Schweiz (b) Argentinien, Australien, Bahamas, Barbados, Belize, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Island, Israel, Jamaika, Japan, Kanada, Kolumbien, Kroatien, Korea (Süd), Liechtenstein, Mexiko, Neuseeland, Nicaragua, Norwegen, Panama, Paraguay, Peru, Seychellen, Südafrika, Trinidad & Tobago, Türkei, Venezuela und USA (c) Malaysia für Aufenthalte von max. 30 Tagen. Gelbfieber, Malaria, Cholera Keine Impfungen, bzw. Prophylaxen notwendig Typhus & Polio Typhus kommt vor, Poliomyelitis nicht. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen Andere Krankheiten Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die vor allem in den ländlichen Gebieten des Hinterlandes vorkommen, herbeigeführt. Bei Übernachtungen in einfachen Hütten und im Freien empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen. Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen. Die ärztliche Versorgung ist ausgezeichnet. Die Behandlungskosten sind jedoch sehr hoch. In Montevideo gibt es deutschsprachige Ärzte. Der Abschluß einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen Internationale Direktdurchwahl. Das staatliche Telefonnetz ist schnell und gut. Landesvorwahl: 598 Mobiltelefon AMPS Mobilfunknetz betrieben durch Antel. CDMA Netzwerk betrieben von Movicom Bellsouth (www.movicom.com.uy ). Fax Gibt es in den meisten Hotels. Internet/ E-Mail Hauptanbieter umfassen Movinet (Internet: www.movinet.com.uy) und Uruguay Net (Internet: www.uruguaynet.com.uy). E-Mail-Zugang hat man von Internetcafés in größeren Stadtgebieten. Telegramme Telegramme können bei ITT Comunicaciones, Mundiales SA, Italcable und Western Telegraph Co Ltd. aufgegeben werden. Post Luftpost nach Europa ist 3-5 Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: 08.00-18.00 Uhr (Hauptpostamt in der Altstadt von Montevideo: 08.00-22.00 Uhr). 220 V, 50 Hz. Schweizerisches Generalkonsulat in Uruguay Schweizerische Botschaft + Konsulat: Generalkonsulat in der Schweiz Uruguayische Botschaft: Konsularabteilung in Bern: Konsulat in Basel: Konsulat in Genf: Konsulat in Lugano: weitere wichtige Adressen Ministerio de Turismo Stand: 19.03.2006 Unverändert gültig seit: 12.12.2005 Grundsätzliche Einschätzung Kriminalität
Besondere rechtliche Bestimmungen Gesundheit Uruguay verfügt über 2073 Kilometer Eisenbahn, fast 9000 km Straße, 1600 km schiffbare Wasserwege (davon das meiste auf Flüssen) und 9 Häfen (davon sind die wichtigsten Colonia, Fray Bentos, Montevideo, Paysandú und Punta del Este). Es gibt 64 Flughäfen, davon haben 14 asphaltierte Landebahnen. Strassenverkehr Es gibt Planungen für eine 40 Kilometer lange Brücke, welche die Stadt Colonia del Sacramento in Uruguay mit Buenos Aires in Argentinien verbinden soll. Diese Brücke, die eine der längsten in der Welt wäre, soll durch private Investitionen errichtet werden. In einem noch früheren Planungsstadium befindet sich eine Autobahnverbindung zwischen der Stadt São Paulo in Brasilien und Buenos Aires, die auch durch Uruguay führen soll. Auch diese Straßenverbindung soll privat finanziert werden, die privaten Investoren bekommen das Recht, Maut einzugeben. Schienenverkehr Das Eisenbahnnetz ist in den letzten Jahrzehnten verkommen, mit der Ausnahme eines kleinen Netzes von Vorortbahnen in Montevideo sind alle Personenzüge im Jahre 1988 eingestellt worden. Das Verkehrsministerium von Uruguay hat jedoch im Jahr 2003 ein Revitalisierungsprojekt für das Eisenbahnnetz ausgeschrieben. Da keiner der Anbieter die Forderungen der Regierung erfüllen konnte, war die Ausschreibung letzten Endes erfolglos, es ist jedoch zu erwarten, dass ein neuer Versuch gestartet wird. Wasserstrassen Uruguay ist zusammen mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Bolivien einem Projekt zur Verbindung der Flüsse Paraguay und Paraná mit dem atlantischen Ozean beteiligt. Das Ziel dieses größten regionalen Integrationsprojekt in Lateinamerika ist es, die Produkte dieser Länder leichter in die Häfen von Argentinien und Uruguay transportieren zu können. Dieses Transportsystem wird eine Länge von etwa 3500 Kilometern haben. Hotels In Montevideo und den Urlaubsorten gibt es Spitzenhotels. Im Sommer und während des Karnevals (Montevideo) Vorausbuchung empfohlen. Die Hauptstadt bietet auch zahlreiche preiswerte Hotels. Näheres von der Hotel- und Restaurantvereinigung: Asociación de Hoteles y Restaurantes, Tel: (02) 902 39 90. Fax: (02) 908 23 17. (E-Mail: ahru@montevideo.com.uy; Internet: www.ahru.org). Kategorien: Hotels können nach Preis und Standard in drei Gruppen aufgeteilt werden. Während der Urlaubszeit sind die Preise höher, zahlreiche Strandhotels bieten ausschließlich Vollpension an. In Montevideo wird eine Mehrwertsteuer (23%) berechnet. Die Uruguayer essen zum Frühstück und zu Mittag nur sehr wenig, dafür nimmt das Abendessen einen sehr gewichtigen Raum ein. Das Abendessen wird mit einer Suppe und einem Salat begonnen, dem folgen ein Steak mit Brot und Wein, danach werden Käse und Früchte verzehrt. Kaffee oder Tee schließen das Mal ab. Andere Nationalgerichte sind Pizza und Pasta, was den italienischen Einfluss demonstriert. Ein typisch uruguayischer Wein ist der Clericó, ein Gemisch aus Schaumwein und Weißwein. Er ist bei Festen sehr populär. Die Gauchos, die die Viehherden bewachen, haben die Gewohnheit entwickelt, Mate-Tee am Lagerfeuer in großen Feldflaschen zu kochen, die dann von Hand zu Hand gereicht werden, damit jeder mit einem eigenen, speziellen Strohhalm (bombillas) trinken kann. Camping Landesweit Zeltplätze vorhanden. Auf anderen Grundstücken darf man nur mit polizeilicher Genehmigung zelten. Jugendherbergen Es gibt mehrere preiswerte Jugendherbergen (Weitere Informationen: www.internet.com.uy/aau). Montevideo: Die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Hauptstadt, die gleichzeitig Handelszentrum des Landes ist. In der Nähe der Stadt gibt es neun große Badestrände, die beliebtesten sind Playas, Ramírez, Malvin, Pocitos, Carrasco und Miramar. Auch in den Vororten gibt es Hotels, Restaurants und Nachtklubs. Punta del Este: Die wunderschönen Strände am Atlantik haben diese Küstenregion zu einem beliebten Urlaubsgebiet gemacht, Hauptsaison ist von Dezember bis April/Mai. Am elegantesten ist Punta del Este, 145 km von Montevideo entfernt. Die zwei herrlichen Strände laden zum Fischen, Wasserskifahren, Wellenreiten und Segeln ein. Ein Golfplatz ist vorhanden. In den Wäldern am Stadtrand stehen Ferienhäuser und Villen. Auch die beiden vorgelagerten Inseln Lobos und Gorriti sind einen Ausflug wert. Andere Sehenswürdigkeiten Die westlich von Montevideo gelegene Colonia Suiza (»Schweizer Kolonie«) kann man mit einem Tragflächenboot erreichen. Die Altstadt ist sehenswert. Andere Strandurlaubsorte wie Atlántida, Piriápolis und der Fischereihafen Paloma werden nicht nur von Sonnenanbetern gern besucht. Carmelo am Río Uruguay und Mercedes am Río Negro gehören zu den schönsten Flußhäfen; Salto, ebenfalls am Uruguay, ist eine der größten Städte des Landes. Fray Bentos, in der Nähe von Mercedes, wurde nach einer nahegelegenen Fleischfabrik benannt. Die Fahrt nach Norden durch Florida und Duranzo nach Tacuarembó an der brasilianischen Grenze führt durch die Agrarregion. Inmitten idyllischer Hügellandschaft liegt die Stadt Minas. In Colonia del Sacramento, im 17. Jahrhundert von den Portugiesen gegründet, findet man die interessantesten Kolonialgebäude des Landes. eigene Ergänzungen Uruguay ist das einzige Land der "Neuen Welt", wo keinerlei Vermischung mit der Urbevölkerung stattgefunden hat. Das ist nicht unbedingt ein Ruhmesblatt, wurden doch die Indios alle massakriert, aber es ist eben ein Fakt. (Der Urheber dieses Verbrechens, Fructuoso Rivera, wurde kurz darauf der erste Präsident der neuen Republik.) Die Bewohner des Landes stammen praktisch alle von europäischen Einwanderern ab, die vor allem aus Spanien und Italien ins Land kamen, neben starken deutschen und schweizer Kontingenten. 6% der Einwohner sind Nachfahren afrikanischer Sklaven. Die Alterspyramide ist der Deutschlands vergleichbar. Eine deutsche "Kolonie", die unter anderem begehrte Wurstwaren produziert, besteht in Young (im Departamento Río Negro). Die schweizer Kolonie in Nueva Helvetia (im Departamento Colonia) ist auf Molkereiprodukte aller Art spezialisiert. eigene Ergänzungen Das kulturelle Leben Uruguays wird durch europäische Traditionen geprägt, allen voran durch die spanische Kultur, da Uruguay durch die Spanier kolonisiert wurde, daneben durch die italienische Kultur, da viele Italiener nach Uruguay immigrierten. Die Kultur der indianischen Ureinwohner spielt hingegen so gut wie keine Rolle, da diese alten Völker dezimiert und ihre Kultur vernichtet wurden. Neuerer Einfluss kommt aus Argentinien, speziell was Musik und Tanz betrifft. Religion Seit 1916 herrscht Trennung zwischen Kirche und Staat, die Glaubensfreiheit ist in der Verfassung festgeschrieben. Etwa 66% der Bevölkerung bekennen sich zum katholischen Glauben, 2% zum Protestantismus, 1% zum Judentum und 31% gehören zu einer anderen oder gar keinen Religion. Etwa die Hälfte der Bevölkerung übt die Religion nicht aus. Feste Die wichtigsten Feste sind der Karneval, Ostern und die Semana Criolla (Rodeo-Woche), bei der die Gauchos ihre akrobatischen Reitkünste herzeigen. Speziell uruguayisch sind der Tag der Treinta y Tres Orientales, an welchem Juan Antonio Lavalleja und seine 33 Freiwilligen im Jahr 1825 die Rebellion gegen die Portugiesen starteten, sowie der Gedenktag für die Schlacht von Las Piedras im Jahr 1811, bei welcher José Gervasio Artigas die Spanier in der Nähe von Montevideo schlug. Der Tag der Rasse erinnert an den Tag, an welchem Kolumbus Amerika entdeckte. Der Unabhängigkeitstag wird am 25. August gefeiert. Musik und Tanz Der Tango und die davon abgeleitete Milonga sind nicht nur die Musik Argentiniens, sondern auch Uruguays. Eine speziell uruguayische Musik sind der Candombe und die Murga, beide sind Karnevalsrythmen. Zwei wichtige Sänger Uruguays sind Jaime Ross und Jorge Drexler. eigene Ergänzungen |
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letzte Aktualisierung am 19.05.2006