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Travel route
Zürich-Barcelona-Denia
Denia
Denia-Alicante-Fuengirola
Fuengirola
Fuengirola-Barcelona
Barcelona
Zürich - Barcelona - Denia
Montag 10. Oktober
Heute ist es soweit, wir reisen wieder einmal ab. In Hausen am Albis
geht mit putzen und packen die Zeit im Nu vorbei, und dann heisst es
Abschied nehmen von Maya, Andy, Kater Ugo und Katze Lisa. Marco und ich
sind schon ein bisschen wehmütig. Wir haben hier in Hausen eine schöne
Zeit verbracht. Wir danken Maya und Andy noch einmal, dass sie uns als
Untermieter bei sich aufgenommen haben.
Mit Sack und Pack steigen wir ins Postauto Richtung Zürich. Ein letztes
Mal fahren wir am Türlersee vorbei, ins Aeugstertal, durch Stallikon, am
Triemli vorbei nach Bahnhof Wiedikon. Hier steigen wir aufs Tram Nr. 9
Richtung Bellevue um. Wir haben noch altes Brot bei uns, das wir am
Zürichsee den Enten und Schwänen zum Abschied verfüttern. Danach ist es
für Marco und mich Zeit an den Bahnhof zu gehen, das Gleis zu suchen und
uns im spanischen Hotelzug "TALGO" in unserem Schlafabteil einzurichten.
Pünktlich um 19.38 Uhr rollt der Zug, der uns über Nacht nach Barcelona
fährt, los. Um 20.00 Uhr sind Marco und ich die ersten Gäste, die sich
an der Zug-Bar einen Rotwein bestellen. Nach und nach füllt sich dann
aber die Bar und der spanische Barmann (Camarero) hat gerade einiges zu
tun. Anscheinend ist auch das Restaurante gut besetzt. Der Koch, den wir
von unserem Sitzplatz an der Bar beobachten, ist recht am wirbeln. Ab
und zu wird er auch noch vom Camarero gestört, der Bocadillos für die
Gäste an der Bar zubereiten muss. Es ist ein Kommen und Gehen hier an
der Bar, und Marco und ich haben es nie langweilig, weil immer etwas
läuft. Später am Abend treffen wir noch Regula, eine Lehrerin aus
Luzern. Mit ihr haben wir interessante Gespräche über Gott und die Welt,
bis um 00.00 Uhr die Bar schliesst. Bevor wir uns in unsere
Schlafabteile verziehen, geben wir Regula noch eine Visitenkarte von uns
mit auf den Weg.
Dienstag 11. Oktober
Um 07.45 Uhr, als ich endlich habe schlafen können,
werde ich von Marco geweckt. Nach einer kurzen Katzenwäsche am kleinen
Lavabo in unserem engen Schlafabteil gehen wir mit den Frühstücksbons,
die wir gestern bekommen haben, ins Zugrestaurant. Hier bekommen wir je
einen Toast, einen süssen Gipfel, Butter, Konfi, 1 Glas Orangensaft und
Kaffee. Um 09.30 Uhr kommen wir in Barcelona an der Estació Sants an.
Nachdem wir unser Gepäck in ein Schliessfach gestellt haben, gehen wir
in die Stadt. Bei einem Kaffee besprechen wir unser weiteres Vorgehen.
Wir haben beide keine Lust in der Stadt zu bleiben. Wir suchen ein
Internetcafé, in dem wir den Wetterbericht von Spanien studieren und
stellen wieder einmal fest, das an der Costa Blanca zur Zeit das
schönste Wetter ist. Wir entschliessen uns nach Denia zu fahren, wo wir
uns gut auskennen und von wo aus wir auch noch die Möglichkeit haben mit
der Fähre auf die Balearen zu fahren. An der Busstation gleich neben den
Bahnhof erkundigen wir uns nach dem nächsten Bus. Leider ist der Bus,
der am Nachmittag nach Denia fährt, um 13.30 Uhr los gefahren. Wir sind
gerade eine halbe Stunde zu spät. Der nächste Bus fährt erst wieder um
01.15 Uhr. Marco und ich entschliessen uns diesen Nachtbus zu nehmen.
Jetzt haben wir also noch elf Stunden, die wir hier in Barcelona nutzen
können. Quer durch die Stadt führt uns der Weg zum Fussballstadion Camp
Nou. Es ist ein gigantisch grosses Stadion. Marco und ich sind sogar der
Meinung, das es das grösste von Europa sein könnte. Hinein können wir
nicht. Aber mindestens von aussen haben wir es nun einmal live gesehen.
Den ganzen Nachmittag spazieren Marco und ich durch die Stadt. Zwei mal
nehmen wir auch die U-Bahn. Am Placa Catalunya und am Placa Espana
machen wir auf einer Bank eine Pause, ruhen uns aus, beobachten die
Leute und geniessen die Schönheit dieser beiden Plätze. Leider ist das
Wetter nicht gerade toll. Zwischendurch regnet es sogar leicht. Als wir
am Hafen sind, blickt aber kurz die Sonne hinter den Wolken hervor, und
wir nutzen die Zeit in einem der zahlreichen Restaurants etwas zu
trinken und die Sonne zu geniessen. Nach einem kleinen Abendessen gehen
wir dann langsam zurück zum Bahnhof. Bevor wir unser Gepäck aus dem
Schliessfach holen wollen wir im Hotel "Torre Catalunya" das Restaurant
suchen. Dieses befindet sich im 23. Stockwerk des riesigen Gebäudes.
Bei Wein und Gin Tonic geniessen wir die Aussicht über die Stadt.
Plötzlich, ca. um 22.00 Uhr, sehen wir von unserem Aussichtsplatz noch
ein Feuerwerk. Jetzt müssen wir langsam unser Gepäck holen, denn die
Schliessfächer werden ab 23.00 Uhr geschlossen und sind bis 05.30 Uhr
nicht mehr zugänglich. In der Bahnhofhalle können wir noch bis 0.06 Uhr
warten, dann wird auch dieses geschlossen, und Marco und ich müssen an
die Bushaltestelle, um noch die letzte Stunde bis unser Bus fährt
abzuwarten.
Mittwoch 12. Oktober
Pünktlich um 01.15 Uhr trifft der Bus ein, und wir können auf den
breiten und bequemen Stühlen Platz nehmen. Der Chauffeur fährt sehr
ruhig und sicher. Nach etwa 2 Stunden Fahrt machen wir schon die erste
kleine Pause. Danach geht die Fahrt weiter. Ab und zu geraten wir in
heftige Regenschauer. Dadurch kommt der Bus in Valencia ca. 15 Minuten
zu spät an. Um nach Denia zu gelangen, müssen Marco und ich hier
umsteigen. In Denia kommen wir pünktlich um 07.30 Uhr an. Es ist noch dunkel
und nicht einmal das Café an der Busstation hat geöffnet, was uns sehr
überrascht. Naja, wir machen uns erst einmal auf den Weg in Richtung
Meer. Auf einer Bank lassen wir uns dann nieder und warten bis es
dämmert. Während Marco auf das Gepäck aufpasst, suche ich nach einem
geöffneten Restaurant. Nicht weit entfernt von unserer Bank finde ich
dann auch schon eines, und wir können endlich einen Kaffee trinken und
das gerade frisch geputzte WC benutzen. Halbwegs munter machen wir uns
jetzt auf den Weg ein Hotel zu suchen. Wir wollen sicher einmal bis
Sonntag hier in Denia bleiben. In der Nähe des Hafens kennen wir ein
Hotel und genau in dem, nämlich im "Hostal L'Anfora", finden wir
ein schönes, kleines und ruhiges Zimmer für 40 Euros. So schnell wie
möglich packen wir unsere Rucksäcke aus und begeben uns todmüde ins
Bett. Von 10.00 Uhr bis um 15.00 Uhr schlafen wir herrlich! Danach
zieht es uns an die Sonne. Wir wollen uns für ein Picknick mit ein paar
Lebensmitteln eindecken. Doch sämtliche Läden sind geschlossen! Irgendwo
erfahren wir dann, dass in Spanien am 12. Oktober ein Feiertag ist. So
verköstigen wir uns dann im Café "Clima" mit Tapas. Als wir Richtung
Bahnhof gehen, erstehen wir an einem Kiosk eine Flasche Wasser. Am
Bahnhof studieren wir den Fahrplan nach Alicante. Zurück gehen wir durch
die Altstadt und trinken noch einen Kaffee. Plötzlich so gegen 17.30 Uhr
windet es draussen, und es wird dunkler und dunkler. In der Hoffnung,
noch vor dem sich ankündigenden Regen ins Hotel zu gelangen, bezahlen
wir den Kaffee. Aber kaum sind wie ein paar Schritte gegangen, fallen
die ersten dicken Tropfen vom Himmel. Und dann schüttet es so fest, das
wir in einer Bar Zuflucht suchen und den Regen abwarten. Nach ca. einer
Stunde ist der Spuk vorbei. Auf den Strassen hat sich das Wasser
gesammelt, und es strömen richtige Bäche durch die Gassen. Mit
aufgeweichten Füssen kommen wir im Hotel an. Hier erholen wir uns bei
einer Siesta vom Stress. Später am Abend wagen Marco und ich uns noch
einmal raus und essen in einer Pizzeria zu Abend. Heute wird es nicht
spät bis wir schlafen gehen. Irgendwie haben wir immer noch ein
Schlafdefizit.
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Denia
Donnerstag 13. Oktober
Heute verbringen wir einen ruhigen, gemütlichen Tag. Wir gehen einkaufen
und machen anschliessend ein Picknick am Meer. Jetzt haben wir auch Zeit
und Muse die Homepage zu aktualisieren.
Freitag 14. Oktober
Nach dem obligaten Kaffee setzen wir uns ans Meer und
picknicken unser Frühstück auf einer Bank beim Segelhafen. Die Sonne
hält sich zwar noch ein bisschen scheu hinter den Wolken. Trotzdem sind
die Temperaturen bei ziemlich angenehmen 22 - 24 C°. Wir besprechen den
heutigen Tag und entschliessen uns heute Nachmittag mit dem Zug nach
Alicante zu fahren. Am Bahnhof in Denia kaufen wir für den Zug, der um
13.25 Uhr fährt, zwei Tickets. Der dieselbetriebene Zug schlängelt sich
durch die Vororte von Denia, nach Calpe und Benidorm. Bis nach Benidorm
ist uns die Zugstrecke bekannt, bis nach Alicante sind wir bis jetzt nur
mit dem Bus gefahren. Aber auch mit dem Zug ist es eine gemütliche
Strecke. Nach ca. zwei Stunden kommen wir in Campello an, hier müssen
wir auf die relativ neu wirkende Strassenbahn umsteigen. Um 15.45 Uhr
kommen wir dann in Alicante an. Hier suchen wir erst einmal die
Bushaltestelle, um uns die Billette für die Rückfahrt mit dem letzten
Bus um 20.00 Uhr zu kaufen. Marco und ich spazieren durch die
Parkanlagen der Stadt und machen auf einer Parkbank eine kurze
Picknickpause. Danach zieht es mich in die Stadt, um mir einen Rucksack,
Ohrringe u.a. zu besorgen. Marco setzt sich in ein Café in der Altstadt
und zieht es vor dort zu warten. Nach etwa einer Stunde kehre ich
unverrichteter Dinge zu Marco ins Café zurück. Im Umkreis der Altstadt
habe ich nichts gefunden, was mir gefällt. Und weiter weg habe ich mich
nicht getraut, da ich befürchtete den Weg zurück nicht mehr zu finden.
Als ich zurückkomme ist Marco nicht mehr alleine! Eine junge Frau mit
einem 22 Tage alten Hündchen sitzt neben ihm und hat sich zum Bier
einladen lassen. Sie heisst Bianca und kommt ursprünglich aus Napoli.
Wir plaudern noch eine Weile mit ihr, bis Marco und ich langsam zur
Bushaltestelle zurück gehen. Pünktlich um 20.01 Uhr fährt der Bus los
und hat auch kein Erbarmen mit einem Reisenden, der zu spät kommt und
noch mit will. Hier in Spanien wird man teilweise auf Pünktlichkeit
erzogen. Dann um 22.30 Uhr sind wir wieder zurück in unserem Hotel. Ich
bin ziemlich müde und schaue noch etwas TV, während Marco noch das
Nachtleben von Denia sucht und findet.
Samstag 15. Oktober
Natürlich bin ich heute früher auf den Beinen als
Marco! Ich nutze die Zeit, um unser Frühstück einkaufen zu gehen. Da
Marco noch einen ziemlich müden Eindruck machte, als ich ging,
entschliesse ich mich ihn noch etwas länger schlafen zu lassen. Ich
suche vor dem Einkauf noch einen Coiffeur auf und lasse mir für schlappe
neun Euro die Spitzen schneiden. Jetzt bin ich gerüstet für den Einkauf.
Überraschenderweise treffe ich Marco geduscht und munter an, als ich ins
Hotel zurückkehre. Also auf, zu Kaffee und Picknick. Das Wetter
verspricht heute richtig schön zu werden. So spazieren wir am Strand
entlang so weit, bis der Weg nicht mehr weiter geht. Hin und zurück sind
das so ca. 2 Stunden Marsch an der Sonne. Danach genehmige ich mir eine
Siesta, während Marco seine Badehose einpackt und schwimmen geht. Am
Abend gehen wir ins spanische Pub, um Fussball zu schauen. Barcelona
spielt gegen Deportiva La Coruña. Ausgerüstet mit unseren Barcelona -
Pins ist es gar keine Frage, für wen wir unsere Daumen halten. Nach
einem spannenden Match geht es unentschieden aus.
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Denia - Alicante - Fuengirola
Sonntag 16. Oktober
Heute müssen wir unsere Rucksäcke packen, denn heute
ist für uns wieder ein Reisetag. Wir dürfen netterweise unser Gepäck im
Hotel eingestellt lassen. Am frühen Nachmittag gehen wir zur
Bushaltestelle und wollen Tickets für die Nachtfahrt nach Fuengirola
kaufen. Der Bus ist aber komplett ausgebucht, und wir müssen uns
überlegen, wie wir in die Region von Malaga kommen. Schlussendlich
kaufen wir für 15.30 Uhr Billette nach Alicante. Mit dieser Variante
können wir dann auch gleich Anschlussbillette nach Fuengirola kaufen.
Auf dem Rückweg geraten wir mitten in ein Regionalfest der Umgebung
Valencia, das in diesem Jahr in Denia stattfindet. Es gibt einen Umzug
mit Marschmusik und Leuten in barocken Trachten und anschliessend mitten
in der Stadt ein lärmiges Feuerwerk um die Mittagszeit, dass es nur so
kracht und explodiert. Ab 15.00 Uhr warten Marco und ich an der
Bushaltestelle von Denia auf den Bus nach Alicante. Es wird 15.20 Uhr,
15.28 Uhr und noch kein Bus in Sicht. Ein Buschauffeur schleicht um die
Busse herum, kontrolliert die Motore und setzt sich schlussendlich in
ein Gefährt. Ich geh vorsichtshalber mal schauen, wohin er wohl fährt.
Und schon dreht der Chauffeur die Karte mit den Destinationen, und was
lese ich? Alicante! Schnell informiere ich Marco, wir schnappen unser
Gepäck und steigen ein. Der Chauffeur erklärt uns irgendwas auf
spanisch, das wir auch beim 2. mal nicht verstehen, akzeptiert aber
unsere Tickets und nickt, als wir fragen, ob er nach Alicante fährt.
Nach einer Weile Fahrt und der Befürchtung, dass der Bus wieder nach
Denia zurückfährt, begreifen wir endlich, dass wir im Bummel-Bus sitzen
und nicht im direkten Schnellbus. Das ist uns aber gerade recht. Erstens
müssen wir dann in Alicante nicht so lange herumsitzen, bis der Nachtbus
fährt und zweitens können wir die wunderschöne Landschaft geniessen, die
wir auf der Autobahn nicht gehabt hätten. Vor allem die Gegend zwischen
Javea und Calpe ist wunderschön mit malerischen Dörfern auf den Hügeln
und einem wunderbaren Blick an die Costa Blanca. Jetzt sitzen wir in
einer Bar in Alicante und warten bis der Bus um 22.30 Uhr los fährt.
Mit etwa einer halben Stunde Verspätung trudelt unser ALSA-Bus ein. Die
Sitzplätze sind nummeriert. Marco und ich sitzen in der dritthintersten
Reihe auf Platz 53 und 54. In diesem Bus hat es sage und schreibe 62
Sitzplätze! Es ist eine etwas unruhige Fahrt und irgend jemand hinter uns
verströmt einen ziemlich unangenehmen Duft. Ab und zu gelingt es uns
dann aber doch etwas zu dösen.
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Fuengirola
Montag 17. Oktober
Müde und etwas zerschlagen kommen wir ca. um 07.30
Uhr an der Bushaltestelle von Fuengirola an. Draussen ist es immer noch
stockdunkel, und es scheint uns, als ob die Sonne noch gar keinen Versuch
unternehmen will etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Jetzt brauchen wir
erst einmal einen Kaffee, den wir im Café der Bushaltestelle bestellen.
Während wir unseren Kaffee läppeln, warten wir bis es hell wird und
beobachten die Leute, die sich sonst noch so in der "Cafeteria del éstacion"
befinden. Da sind bestimmt einige darunter, die auf den
ersten Bus warten, der sie zur Arbeit bringt. Andere wiederum sitzen an
der Bar und haben bereits den ersten oder zweiten Schnaps vor sich, den
sie sich schon früh am Morgen einverleiben. Ein älterer Herr will
unbedingt sein Geld in einen Geldspielautomaten investieren und klimpert
mit 50 Euro Münz, das er zuvor gewechselt hat, in seiner Hosentasche.
Ein Sevicetechniker stellt im Moment aber gerade die Kästen neu an, so dass
der gute Mann mit dem Münz noch etwas warten muss, was ihn sehr nervös
macht. Endlich ist es dann aber soweit, und er kann sein Spiel beginnen.
Innerhalb einer halben Stunde verspielt er 50 Euro und wechselt gleich
noch einmal eine 50 Euronote zu Münz. Heiter geht's weiter! 5 Minuten
später ist ihm das Glück aber hold, und der Automat spuckt knapp 180
Euros aus. Nicht dass der gute Mann zufrieden lächelnd abgezogen wäre,
nein, denn es hat noch einen zweiten Geldautomaten im Café, und das
gewonnene Geld wird dort auch gleich wieder eingesetzt. Es ist
mittlerweile 08.30 Uhr geworden, und etwas Licht hat es nun draussen doch
gegeben. Aber es regnet! Wir lassen den Mann ohne uns sein Geld
verspielen und machen uns auf den Weg zum uns sehr gut bekannten Hotel Agur, wo wir schon zwei
Mal während früherer Reisen übernachtet haben.
Wir buchen zwei Nächte, damit wir genug Zeit haben ein Apartemento oder
Studio für eine Woche zu suchen. Als alle Formalitäten erledigt sind,
werfen wir uns gleich ins Bett und schlafen uns erst einmal aus. Am
Nachmittag regnet es leider immer noch. Wir machen uns aber trotzdem auf die
erste Suche nach Apartementos. Das ist wieder einmal gar nicht so
einfach, denn die Apartementos werden meistens im Minimum nur für drei
Monate vermietet. In den Aparthotels, wo man Studios und Apartementos
selbstverständlich wochenweise buchen kann, sind sie uns aber viel zu
teuer. Sie verlangen da 500 Euros und mehr pro Woche! Immerhin finden wir im
Verlauf des Abends doch noch zwei Angebote, die wir bis morgen prüfen
werden. Jetzt haben wir uns aber einen feinen Wein verdient! Spät wird
es heute nicht mehr, denn wir haben wieder einmal ein Schlafdefizit
aufzuholen.
Dienstag 18. Oktober
Nach einer unruhigen von Mücken geplagter Nacht
können wir immerhin am Morgen noch etwas schlafen. Nach erfrischender
Dusche genehmigen wir uns auf dem Balkon ein kleines Frühstückspicknick.
Leider ist der Himmel immer noch mit dicken Wolken behangen. Es regnet
aber zum Glück nicht. Wir machen uns also noch einmal auf
Apartementosuche. Wir haben von gestern noch eine Offerte offen, die wir
jetzt prüfen wollen. Wir werden schon erwartet, und wir können das
offerierte Studio anschauen. Marco und ich finden für das Studio die 200 Euro
gerechtfertigt. Ausserdem ist es die preislich beste
Offerte. Wir beschliessen also ab morgen eine Woche im Hotel "Stella Maris"
in diesem Studio mit Balkonsicht direkt aufs Meer zu buchen. Den
Rest des Tages können wir nun in Ruhe mit Spazieren und Faulenzen
geniessen. Am Abend schauen wir uns in einer Bar das Championsleage-Spiel
einer griechischen Mannschaft gegen Barcelona an.
Mittwoch 19. Oktober
Heute Morgen schlafen wir uns so richtig aus. Nach
dem Balkonfrühstück packen wir unsere Rucksäcke und sagen im Hotel Agur
auf Wiedersehen. In einem Café warten wir im schönsten Sonnenschein bis
es Zeit wird unser Studio in Besitz zu nehmen. Wir können dann auch
gleich einziehen. Eine halbe Stunde später wird dann noch der
Kühlschrank durch einen neuen ersetzt. Es hat also alles tiptop
funktioniert. Wir sind den ganzen Nachmittag damit beschäftigt uns
wohnlich einzurichten, den verstaubten und versandeten Balkon zu schruppen und das
Geschirr in der Küche abzuwaschen. Jetzt sieht es bei uns aber sehr
gemütlich und wohnlich aus. Nach dem Grosseinkauf im "Mercadona", dem
grossen Einkaufsladen, der sich glücklicherweise gleich hinter unserem
Haus befindet, entsteht auch schon die erste Mahlzeit. Den heutigen
Ausgang in Fuengirola haben wir uns wiederum sehr verdient.
Donnerstag 20. Oktober
Die erste Nacht in unserem Studio war sehr ruhig und
erholsam. Wir entschliessen uns heute am Meer entlang zu spazieren. Wir
gehen zu Fuss bis nach Benalmádena. Hier ist der schöne Weg am Strand
entlang leider zu Ende, und wir müssen auf die Hauptsrasse. Es gibt
zwar schöne, breite Fusswege, aber der Autolärm und der Gestank werden
uns mit der Zeit lästig. So fahren wir dann mit dem Regionalbus weiter
bis nach Torremolinos, wo wir auf dem grossen Hauptplatz Kaffee trinken
und etwas kleines essen. Nach dieser Stärkung flanieren wir noch ein
bisschen durch die Gassen, den Touristenshops entlang. Ich kaufe mir
dann prompt ein kleines Lederportemonnaie. Jetzt wird es Zeit den
Heimweg anzutreten. Zu Fuss geht es dem Meer entlang zurück nach Benalmádena, von wo aus wir den Bus nach Fuengirola
nehmen. Heute bleiben wir am Abend zu Hause auf dem Balkon und geniessen die Sicht
aufs Meer.
Freitag 21. Oktober
Für heute ist ein Ausflug ins Hinterland von
Fuengirola, nämlich in das Bergdorf Mijas geplant. Mijas ist absolut
touristisch. Die Aussicht ist natürlich genial, denn man sieht von hier
aus über ganz Fuengirola, und an klaren Tagen ohne Dunst würde man
eventuell auch die Küste von Afrika erkennen. Mijas Wahrzeichen sind die
Esel, die vor Karren gespannt, herumstehen und darauf warten, um dumme,
faule Touristen durch die Gegend zu ziehen. Marco und mir tun die Tiere
leid, sie stehen einfach nur da und können sich weder gross bewegen, noch
können sie sich hinlegen. Bei einem Spaziergang durch das Dorf finden
wir auch die Gegend, wo die Einheimischen zu wohnen scheinen. Viel
Spannendes gibt es aber auch hier nicht zu sehen. Nach ein paar Fotos
von der schönen Aussicht und einem Trinkstopp in einem Restaurante
machen wir uns dann auch wieder auf den Rückweg.
Samstag 22. Oktober
Heute steht Kleider waschen auf dem Plan. Da es in
unserem Studio keine Waschmaschine hat, suchen wir einen Waschsalon auf.
Derjenige, der ganz in unserer Nähe ist, ist leider vollkommen überlastet, und
wir haben keine Chance da heute noch zu waschen. So suchen wir die
Wäscherei, an der wir bei unserer Wohnungssuche vorbeigelaufen sind. Wir
finden sie auch tatsächlich. Für sechs Euro können wir hier eine grosse
7kg Maschine nutzen. Auch das Waschmittel ist im Preis dabei. Zu Hause
hängen wir dann die Wäsche auf dem Balkon an der Sonne auf. Von aussen
sieht es ziemlich lustig aus. Unser Balkon ist der Einzige im ganzen
Hotel, der mit Wäsche behangen ist. Nach getaner Arbeit wagen wir
am Nachmittag ein Sprung ins Meer. Das Wasser ist eiskalt, und es
kostet einiges an Überwindung ganz einzutauchen. Ist man dann aber erst
einmal drin und schwimmt, ist es herrlich.
Am Abend flanieren Marco und ich Richtung Mijas Costa dem Strand entlang,
bis der Strandweg zu Ende ist und wieder zurück. Bei Bier und Wein
machen wir zwischendurch eine kleine Pause und diskutieren über Gott und
die Welt. Später schauen wir uns noch das Fussballspiel Barcelona - Osasuna. Barcelona gewinnt 3:0. Zufrieden mit diesem Ergebnis geht für
Marco und mich wieder ein wunderschöner Tag vorbei.
Sonntag 23. Oktober
Heute machen wir einen wunderschönen herrlich
faulen Ferientag. Nach langem Ausschlafen setzen wir uns auf den
Balkon und geniessen die Sonne, die uns auf die Bäuche scheint. Am
Nachmittag entschliessen wir uns nach Mijas Costa zu spazieren. Der
Weg führt uns alles am Meer entlang. Bevor wir nach Mijas Costa
gelangen, "müssen" wir noch eine kleine Strecke im Sand gehen. Wir
finden gerade es aber herrlich und geniessen das kühlende Meerwasser,
das uns um die Füsse spült. In Mijas Costa besuchen wir die
Feriensiedlung, in der wir im Frühling vor knapp zwei Jahren eine
Woche Urlaub gemacht haben. Es sieht mehr oder weniger noch alles
gleich aus, und Marco und ich schwelgen in Erinnerungen. In einem
kleinen Restaurante trinkt Marco eine "Caña" = eine Stange
Bier, und ich
trinke einen "Tinto de verano" = Sommerwein, was gekühlter Rotwein
mit Sprudel und Eis ist. Nach dieser vorzüglichen Erfrischung machen
wir uns auf den Weg zurück nach Fuengirola. Heute Abend schauen wir
im TV, auf welchem wir RTL empfangen, einen Film, "Die Mumie".
Montag 24. Oktober
Heute klingelt der Wecker um 08.00 Uhr, denn wir
wollen nach Ronda, ein Bergdorf, um ein bisschen zu wandern.
Ausgerüstet mit Wanderschuhen und dem Rucksack stehen wir pünktlich
um neun an der Bushaltestelle, um Tickets für den Bus um 09.15 Uhr zu
kaufen. Aber es gibt irgend ein Problem, und der Mann am Schalter
erklärt uns, dass er uns die Tickets erst dann verkaufen kann, wenn
der Bus hier sei. So warten Marco und ich also wieder einmal auf den
Bus. Und da wir nicht wissen, wann der verspätete Bus kommt, trauen
wir uns nicht einmal ins Buscafè zu sitzen, um zu warten. Nach einer
halben Stunde des Wartens fragen wir den Ticketverkäufer, ob er denn
wenigstens ungefähr weiss, wann der Bus kommt. Er meint dann, in
etwa 15 Minuten. Also genug Zeit für den ersten Kaffee an diesem
Morgen. Mit etwa einer Stunde Verspätung trifft unser Bus dann doch
noch ein, und wir können noch zwei Tickets nach Ronda ergattern. Auf
der Hauptstrasse nach Marbella ist ein Riesenstau, und wir kommen nur
kriechend voran. Der Grund ist ein Unfall. Nach Marbella geht die
Fahrt dann zügig weiter. Eine gut ausgebaute Strasse führt uns in
die Bergregion von Andalusien und nach Ronda. In Ronda angekommen suchen
wir die Altstadt, von da aus, ich meine mich vom letzten Besuch zu erinnern, es Wege zum Wandern gibt. Marco steht aber plötzlich
still und muss feststellen, dass sich die Sohlen von den
Wanderschuhen verabschieden! Aus dem Vorhaben zu wandern wird also
nichts. So ein Pech aber auch! Wir setzen uns also in der Nähe der
Bushaltestelle in ein Café. Wir müssen eh noch mit der Reederei
telefonieren, um nachzufragen, wann unser Frachtschiff ab Barcelona
losfährt. Marco übernimmt das Telefonieren. Wir erfahren, dass
die "Calaparana", unser Frachtschiff, schon am 26. Oktober und nicht
wie geplant am 27. Oktober losfährt. Jetzt müssen wir also einen Tag
früher, das heisst bereits morgen, den Nachtbus nach Barcelona
nehmen. Marco hat seine Wanderschuhe bereits in einer Mülltonne
versenkt und ist Barfuss unterwegs, so dass aus Spazieren oder
Wandern eh nix wird. So geh ich dann mal zur Busstation und schaue,
wann der nächste Bus zurück nach Fuengirola fährt. Jetzt ist es 13.45 Uhr,
und der nächste Bus fährt erst um 16.30 Uhr! Wir suchen uns einen
Park, wo wir uns auf eine Bank setzen, um zu warten. Der Retourbus
ist zum Glück pünktlich und nicht von irgendwelchen Staus gebremst,
und wir kommen um 18.30 Uhr in Fuengirola an. Jetzt müssen wir
dringend die Tickets nach Barcelona besorgen. Marco hat vor etwa
zwei Tagen im Internet nachgeschaut, wann die ALSA-Busse ab Malaga
nach Barcelona fahren. Der Ticketverkäufer am Schalter tut aber
ziemlich unwissend und will nichts wissen von dem Nachtbus, der um
18.30 Uhr von Malaga los fährt. Da Diskussionen sinnlos sind und
sich die Warteschlange hinter uns verlängert, entschliessen wir uns
in unser Studio zu gehen, das Notebook mit den Fahrplänen zu
schnappen, um das dem Typen am Schalter unter die Nase zu halten.
Und ausserdem will Marco endlich wieder mit Schuhen an den Füssen
durch die Gegend laufen. Der arme Tropf ist ja immer noch barfuss.
Mit Schuhen an den Füssen und den Fahrplänen bewaffnet klappt es
sogar mit dem Ticketkauf. Ansonsten hätte einer von uns noch nach
Malaga fahren müssen, um die für uns sehr wichtigen Billette zu
sichern. Ich gehe noch schnell bei unserer Studiovermieterin vorbei,
um ihr zu sagen, das wir einen Tag früher als geplant gehen werden.
Als endlich alles organisiert ist, haben wir Zeit die Essensreste zu
vernichten, einen Wein zu trinken und uns einen letzten gemütlichen
Abend in unserem Studio zu machen.
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Fuengirola - Barcelona
Dienstag 25. Oktober
Heute morgen nach dem Kaffee suche ich einen
Fotografen, der Passfotos von mir macht, und Marco geht auf die Pirsch,
um sich die Haare schneiden zu lassen. Ich finde ziemlich schnell, was
ich will. In fünf Minuten bin ich um sechs Passfotos reicher, welche
mich gerade mal eben drei Euros gekostet haben und das beim Fotografen
wohl bemerkt. Zu Hause erwartet mich ein kurz geschorener Marco. Wow! So
kurz hatte er seine Frisur noch nie. Aber es gefällt mir sehr gut.
Während ich noch ein paar Zeilen für den Report verfasse, packt
Marco seine Badehose und begibt sich zu einem Abschiedsschwumm ins Meer.
So vergeht die Zeit im Fluge, und wir packen unsere Habe wieder einmal
zusammen, geben den Schlüssel ab und verabschieden uns von dem Studio,
in dem wir eine wunderschöne Woche verbracht haben. Mit Sack und Pack
gehen wir nun zu der S-Bahnstation, um nach Malaga zu gelangen. Jetzt
klappt auch alles wie am Schnürchen. In Malaga haben wir noch eine
Stunde Zeit, die wir nutzen, um Kaffee zu trinken, uns für die
Nachtfahrt umzuziehen und so weiter. Pünktlich um 18.30 Uhr trudelt
unser Bus ein. Es wollen nicht sehr viele Leute mit, und der Bus bleibt
nur halb voll. Die Fahrt ist sehr angenehm. Gleich am Anfang wird ein
Videofilm gezeigt, natürlich auf spanisch. Marco und ich verstehen aber
sehr viel und sind äusserst stolz auf unsere Spanischkenntnisse. Die
Fahrt durch die Nacht ist ruhig, und wir können sogar einigermassen gut
schlafen. Ab und zu hält der Bus, um einzelne Passagiere ein- oder
aussteigen zu lassen, oder um eine kleinere oder grössere Pause zu
machen, wo auch die Chauffeure ausgewechselt werden.
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Barcelona
Mittwoch 26. Oktober
Etwa um 10.30 Uhr treffen wir wohlbehalten an der
Busstation "Barcelona Norte" ein. In einem Café telefoniert Marco mit
Alejandro, dem zuständigen Agenten vor Ort für unsere Frachtschiffreise.
Alejandro hat aber keine sehr gute Nachricht für uns. So weit Marco am
Telefon versteht, ist ein Streik am Hafen im Gange, und es können weder
Schiffe in den Hafen rein noch aus dem Hafen raus. Um genau verstehen zu
können, was da abläuft, suchen wir das Gebäude, in dem die Reederei
ihren Sitz hat, um mit Alejandro persönlich sprechen zu können. Vor Ort
erklärt uns dieser dann, dass die Fischer streiken und den ganzen Hafen
blockieren und keiner so genau sagen kann, wann diese Blockade wieder
aufgehoben wird. Alejandro kann uns im Moment nicht mehr sagen und
erklärt, dass wir ihn um 18.00 Uhr noch einmal anrufen sollen. Wir
pilgern also zum Bahnhof "Estació Sants", um dort unser Gepäck
einstellen zu können. Jetzt haben wir wieder einmal einen Tag des
Wartens vor uns! Wir pilgern ein wenig durch die Stadt, sitzen ab und zu
in ein Café, schreiben Reports und warten. Um 18.00 Uhr hat
Alejandro keine weiteren Nachrichten für uns, als dass der Streik noch
in vollem Gange ist. Wir sollen uns zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr
noch einmal bei ihm melden. Das machen wir dann auch. Aber auch jetzt
ist noch nichts geschehen, und der Hafen bleibt vorerst blockiert. Dies
entspricht auch dem, was Marco und ich in den Nachrichten im lokalen
TV-Sender gesehen haben. So suchen wir uns jetzt ein Hotel für die
Nacht. Heute Nachmittag haben wir zum Glück schon ein einfaches Hotel
recherchiert, in dem wir nun eine Nacht buchen. Nach einer erfrischenden
Dusche machen wir uns auf die Suche nach einem Restaurante, das den
Fussballmatch Barcelona gegen Malaga im TV überträgt. Das sollte in
Barcelona ja kein Problem sein, denken wir. In der ersten Bar werden wir
aber schon einmal mit der Nachricht geschockt, das hier der Match Madrid
gegen A Coruña übertragen wird! Nach einiger Sucherei finden wir aber
ein hübsches, sehr freundliches Restaurante, in dem der Barcelona-Match
übertragen wird. Während wir sehen, wie Barcelona gewinnt, essen wir
eine Kleinigkeit und trinken einen guten Wein. Nachdem wir dann auch
noch erfahren, dass Madrid gegen A Coruña verloren hat, gehen wir
zufrieden und müde ins Hotel.
Donnerstag 27. Oktober
Um 08.30 Uhr klingelt der Wecker. Es ist Zeit uns
bei Alejandro um den Stand der Dinge zu erkundigen. Er hat aber immer
noch keine guten Nachrichten für uns. Wir sollen uns am späteren
Nachmittag wieder melden. Marco und ich schlafen noch einmal zwei
Stunden, bevor wir das Hotel verlassen. Wir hoffen sehr, dass wir die
nächste Nacht auf der "Calaparana" verbringen werden. Jetzt sitzen wir
wieder einmal in einem Café, trinken Kaffee, lesen Zeitung, schreiben
für den Reisebrief und warten ab der Dinge, die da hoffentlich endlich
kommen werden! Um 17.00 Uhr schauen wir auf der regionalen Online -
Zeitung, wie es um den Fischerstreik steht. Und siehe da, die Fischer
sind dabei den Hafen wieder frei zu geben. Sofort ruft Marco Alejandro
an, um ihn zu fragen, wann wir nun auf die "Calaparana" können.
Alejandro sagt uns, dass das Frachtschiff um Mitternacht in den Hafen
kann, und wir morgen früh zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr am Hafen sein
sollen. Marco und ich können zum Glück noch einmal ein Zimmer im selben
Hotel wie letzte Nacht buchen. Da wieder der selbe nette Rezeptionist
arbeitet, brauchen Marco und ich nicht zu erklären, warum wir noch
einmal hier übernachten wollen. Nach einem Schlummerwein in einem
Restaurante ganz in der Nähe begeben wir uns ins Hotel für die letzte
Nacht auf festem Boden für längere Zeit.
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